Der Schlaganfall und die Rehabilitation
Ein Schlaganfall entsteht, wenn die Blutversorgung zum Gehirn 
unterbrochen wird. Als Folge daraus fällt ein Teil des 
Gehirns aus, das für die Steuerung der Sprache, des Sehens 
und/oder der Bewegung zuständig ist, wodurch es fast immer 
zu Ausfällen eben dieser Funktionen kommt und der Patient 
somit in der Regel halbseitig gelähmt ist.

Eines der wichtigsten Ziele aller Rehabilitationsmaßnahmen 
ist es, daß die sekundären, benachbarten Gehirnregionen lernen,
die ausgefallenen Funktionen zu übernehmen.

Im Falle der Bewegungsstörung stehen zwei Dinge im Vordergrund
Zum einen die Lähmung und zum anderen die Tonuserhöhung der 
Muskulatur (Spastik). Beides behindert die willkürliche 
Bewegungsfreiheit.

Erschwerend kommt ein ständiges negatives „feed-back“ hinzu: 
Das Gehirn lernt, daß eine normale Willkürbewegung plötzlich 
nicht mehr möglich ist, nach dem Motto: „Ich will, aber ich 
kann nicht“. Oft handelt es sich immer häufiger um jüngere 
Patienten, die noch voll im Berufsleben stehen.

Mit den gängigen Rehabilitationsmaßnahmen wie Krankengymnastik
und Ergotherapie werden am Patienten gute Verbesserungen 
erreicht, die jedoch leider, so zeigt es die Realität, dann 
oft stagnieren. Durch gezielte Zusammenarbeit mit diesen 
Therapeuten, so unsere Erfahrungen, können die Kranken-
gymnastik und Ergotherapie dann wieder effektiver am Patienten 
umgesetzt werden.

Wichtig hierbei ist es, daß die Patienten schnellstmöglich 
nach dem Schlaganfall mit dieser Therapie-Kombination behandelt 
werden, da dann die größtmöglichen Erfolge zu erzielen sind.

Auch bei einem länger zurückliegenden Schlaganfall kann behandelt werden.
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